Beiträge von st_mages

    Ein herausragender Motorenmann (Healey Sprite 998, 96PS in "Serie") und zig historische Motoren, die zu Recht als Benchmark in der Scene gelten:

    Mit erhöhter Leerlaufdrehzahl im Stand bis max. Wassertemperatur laufen lassen, dabei auf Geräusche und Leckagen prüfen, ab auf die Autobahn und 10 min Volllast. Never had an issue!

    Müsste mir mal jemand erklären, wozu man das Einläppen der Flächen endlos in die Länge ziehen sollte.

    Wird das erste Auto meines Sohnes und garantiert nicht rechtzeitig fertig (Juni). Das Auto war ein MacAudio Car Hi-Fi Demonstrator und optisch eine 3+. Kein Antrieb, keine Technik, nur Lautsprecher und Endstufen. Plan: Technikspender kaufen, Bremsen und Achsen machen - fertig. Ach ja: 2 Löcher im Schweller, easy. Kam anders

    Das wird hier noch zum Werkstoff-Wiki! Eine Ergänzung zu HOTs Ausführung: 7075 lässt sich sehr wohl eloxieren, sieht dann aber bescheiden aus. Was immer geht, ist Hartcoat, in farblos (Leberwurst Metallic bis Gold-Grün, oder schwarz.) Deutlich weniger anfällig für Spannungsrisskorrosion ist 7075 im Auslagerungszustand T73 (mehrfach warm ausgelagert) und wird deshalb für hochbelastete Fahrwerksteile eingesetzt. Fast allen Knetlegierungen gemeinsam ist drastischer Festigkeitsverlust unter Temperatureinfluss.

    Schön, dass ich meinen Hang zur Rechthaberei hier so schön ausleben kann: Billet ist gewalztes, gezogenes oder gepresstes Vollmaterial. Also Rund oder Platte und genauso steht es auch in dem verlinkten Artikel. Woraus sollte man denn sonst zerspanen?

    Es hat wenig Sinn Alu zu schmieden, um dann durch Schnitt den Faserverlauf wieder zu unterbrechen. Gleiches gilt für Guss, es sei denn, Teilbereiche der Fertiggeometrie sind werkzeugfallend.

    Ich wette um einen Sixpack, dass die Scharniere aus 6082 sind!

    Alles ziemlich richtig, wieso aber billet alloy zwingend 6060 sein muss, erschließt sich mir nicht und gibt auch keinen Hinweis auf Strangpressprofile. Billet bedeutet lediglich, dass das Ding spanend hergestellt ist und mich würde überraschen, wenn das nich mindestens 6082 wäre. Ganz so dramatisch ist das Kontaktkorrosionsthema hier auch nicht zu sehen, da nur die Bolzen direkten Kontakt haben werden. Verzinkte Bolzen stellen in eloxiertem Alu kein Problem dar. Voraussetzung ist natürlich, dass die Tür lackiert ist.

    Bin jetzt stolzer Besitzer einer Punktschweißzange (nein, verleihe ich nicht).

    Das Kofferraumbodenblech ist neu eingeschweißt. Als nächstes würde ich das obere Heckblech (also das, das die Rückleuchten aufnimmt) einschweißen. Bei den Blechfahnen kommt dann die neue Errungenschaft zum Einsatz. So weit so gut!

    Wenn ich jetzt aber das untere Abschlußblech anschweiße, kann ich die dann drei Bleche auch mit der Punktschweißzange verbinden, oder muss ich das untere Blech nach alter Väter Sitte lochen und dann MAG-Schweißen?

    Sollte für 400€ zu machen sein. Wenn er vorher nicht massiv Öl gebraucht hat, würde ich die Ventile nicht rausnehmen lassen. Planen sollte aber inkl. sein.

    Dein Lastwechselschlagen könnte ein größeres Problem sein. Evtl. ist der Diff-Pin hinüber. Zum Prüfen mal bei eingelegtem 1. Gang das Auto bei offener Haube am Frontblech packen und hin und her schieben. Wenn er sich ungewöhnlich weit (hatte zuerst 50cm geschrieben, will aber niemand nervös machen) wiederstandsfrei schieben lässt, sollte da mal ein Fachmann drauf gucken.