Beiträge von Spawn

    bei Calver werden auch 0.100" angeboten. https://www.calverst.com/webshop/engine/cst3029-100-1098-piston-set-flat-top-0-100”/


    Aufs rechnen wäre ich jetzt spontan nicht gekommen. hatte schon in die Performance Manual geschaut. aber da stand auch nichts drin.
    Hub ist 76,2 mm ergibt bei Standardkolben mit 2,542 " /64,567mm (Kreisfläche mal Höhe) ergibt 997.96cc

    HUB inch mm übermaß ccm
    76,2 2,542 64,5668 0 998
    76,2 2,562 65,0748 0,2 1014
    76,2 2,582 65,5828 0,4 1030
    76,2 2,602 66,0908 0,6 1046
    76,2 2,622 66,5988 0,8 1062
    76,2 2,642 67,1068 1 1078

    oder irre ich mich jetzt an dieser Stelle.

    Hallo Zusammen,

    habe gesucht und nichts gefunden.
    Welcher Hubraum ergibt sich theoretisch bei einem 998 mit den entsprechende Übermaßkolben
    Also
    0.20
    0.40
    0.60 usw.

    ist das schon irgendwo dokumentiert?
    Gruß
    John

    Leider nein, den Kondensator habe ich noch nicht neu gemacht.
    kurz zu dem Motor:
    Ich habe den Wagen vor 8 Jahren fahrend abgestellt und zerlegt. Dabei dann nur das Blech erneuert. Der Antriebsstrang ist dabei drinnen geblieben. Ich wollte ursprünglich ja nach einer Saison damit fertig werden.
    Der Motor kam aus einem Spenderfahrzeug was von unbekannten auf einem Spielplatz entsorgt worden ist. Laufleistung unbekannt. Es wurde damals lediglich Kompression getestet und das Aggregat ans Laufen gebracht. Im Laufe der Zeit ist das drumherum neugekommen oder wurde von dem vorherigen Motor übernommen. Der Verteiler hat auch vor nichtmal 10000 km Kondensator und Kontakte neu bekommen. Allerdings steht sich sowas ja auch kaputt. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nur folgende Arbeiten gemacht: Vergaser mit dem Repkit überholt. Neue Waxstat etc. Nadel ist die alte geblieben, da ein Stage 1 geplant war. Luftfilter wurde erneuert, Luftfiltergummi und die Dichtungen zur Ansaugbrücke wurden erneuert. Krümmerdichtung ist die alte geblieben.
    Der Verteiler wurde durch einen Reserververteiler aus dem Keller (gebraucht) getauscht. Neue Kontakte, alles gereinigt und geölt. Unterdruck funktioniert, allerdings kommt mir die Membran sehr schwergängig vor. Ein neuer Kondensator wurde noch nicht gefunden in meinen Ersatzteilen. Unterdruckleitung ist die alte geblieben.
    Elektrik ist geblieben. Es wurden nur die Kontaktpunkte gereinigt und abgebrochene Stecker ersetzt. Wasserpumpe ist alt, aber neu abgedichtet. Kühler durch ein Altteil (1300 Kühler) getauscht. Keilriemen und Riemenscheibe alt. Keilriemen allerdings in Ordnung und keine Risse. Ventile noch nicht eingestellt, steht als nächstes an. Ventildeckel neu lackiert und neu abgedichtet. Wasseranschluss für die Heizung ist neugekommen und neu abgedichtet. Thermostat wurde ersetzt und neu abgedichtet. Ansonsten ist die Kupplung die alte mit unbekannter Laufleistung. Differential wurde mal neu abgedichtet und auf Schäden geprüft, ist aber in Ordnung.
    Ja ansonsten bezüglich Kolben, Kurbelwelle und Nockenwelle, also alles was block und untenrum ist, ist Leider unbekannt.
    Der Zylinderkopf wurde von mir schonmal komplett zerlegt gereinigt, Ventile eingeläppt, neue Schaftdichtungen und Kopf geplant. Und mit neuen Dichtungen eingesetzt.
    Also im großen eine kleine Wunderkiste.
    Mir ist bewusst, dass es eigentlich sehr unvernünftig ist so eine Kiste weiter zu fahren. Daher erwarte ich auch keine Spitzenwerte und Spitzenleistung. Vermutlich wird die Steuerkette am Ende sein, die Nockenwelle schon ziemlich abgerockt und das Kolbenspiel an der Grenze. Allerdings steht die Saison bevor und ich hoffe, dass der Motor diese schaffen wird.

    Bei der nächsten Bestellung werde ich einen Kondensator und eine Unterdruckdose samt Leitung mitordern. Dann kann dieses ausgeschlossen werden.
    Neue Kerzen bekommt er dann auch.

    Ich will mich auch hier nochmal für die Hilfe und die Anteilnahme bedanken. Ich habe auch nochmal in meinen alten Posts gestöbert und dabei festgestellt, dass die Hilfsbereitschaft hier sehr hoch ist. Das weiß ich zu schätzen und ich finde dass dies auch mal gelobt werden sollte. Ich versuche auch so gut es geht immer eine Rückmeldung zu geben. Da die Posts auch nach 10 und mehr Jahre immer noch aktuell sind und vllt auch andere Leute bei ihren Problemen zu unterstützen.

    Cheers
    John

    Bei der Zündung ist es ja so, dass es im Moment nicht besser geht.
    Drehzahl wurde mit einem Messgerät eingestellt und dann versucht auf 8° zukommen.

    Bei den Ventilen gehe ich nicht davon aus, dass diese sich nur durch die Standzeit arg verstellt haben werden. Damals habe ich diese öfter einstellen und kontrollieren müssen als mir lieb war.

    Aber ohne passende Zündung, lässt sich ja auch ein Vergaser gar nicht passend einstellen.

    Absuchen nach Leckagen wird dann auch noch gemacht.

    Also er nimmt im Leerlauf das Gas an. Vorher ging er ja fast aus beim Gas geben.
    Wenn ich fahre gibts leichtes stottern beim hochdrehen. Er dreht aber hoch. Auf welche Drehzahl kann ich leider nicht sagen, der Drehzahlmesser ist noch nicht in Gang. (Da habe ich wohl den Flachstecker übersehen).
    Den Düsenunterstand habe ich nach der SU Anleitung eingestellt. Den mm Wert habe ich nicht im Kopf und muesste ich nochmal messen.
    Unterdruckschlauch ist drauf :thumbs_up:

    Verteilerwelle hatte ich gecheckt aber nicht vermessen. Sah mir nicht verdächtig aus. Hatte ein wenig Spiel, das hatte der Vergleichsverteiler aber auch. Das muss aber nichts heißen :) Ein neuer zum Vergleich liegt mir leider nicht vor.
    Steuergehäuse habe ich jetzt nicht geöffnet. Ich weiß aber auch nicht, wie da der Zustand ist. An dieser Stelle kann ich leider nur hoffen, dass es hält.

    Ich denke nach dem Ventile einstellen und den gläsernden werde ich mal eine etwas größere Runde drehen. Wenn dann noch Mucken sind, hole ich mal ne Kiste Pils und nen 20er Pack wurst für die nächsten Schrauberabende.

    Am liebsten würde ich aber den 1000er direkt ins Regal hauen und nen 1300er reindrücken. Aber eine Saison wollte ich ihm noch gönnen nach der Reanimierung.

    Gestern abend gab es ein erneutes Zündfest.

    Aber von vorne, irgendwas ist ja immer. Nach dem Zusammenbau der vorerst letzten Teile: Spiegel, kleinkram und dann neue Ölablassdichtung, folgt das Befüllen.
    Also mutig Öl rein. Alles soweit dicht. Top.
    Kühlflüssigkeit: Liter 1, alles dicht, Liter 2 auch noch dicht. Liter 3: Wasserfall.
    1. Verdacht: Schelle am Kühleranschluss unten. Die war es nicht.
    Also Kühler raus. Ab in die Küche, erneut Wasser drauf. Siehe da Hinter der oberen Befestigungsschraube des Lüfterrahmens ist eine Leckage. Da war wohl eine Schraube zu lang.
    Also Kühler für die Tonne.
    Spi Kühler aus dem Fundus gekramt. Gefüllt, gedrückt. Dicht.
    Kühler Rein. Flüssigkeit rein und alles ist dicht.
    Muss man nicht haben. Ich wollte eigentlich schon einen Alukühler direkt besorgen und einbauen. Aber was noch funktioniert sollte man nicht tauschen. Naja nächstes mal.

    Nächster Schritt: Zündung statisch eingestellt. Kontakte waren auf 0,4 mm. Vergaseröl. Unterdruckschlauch, Benzinleitung etc. auf Sitz geprüft. Choke rein. 3 Umdrehungen später war der Motor an.
    Schließwinkel etwas über 54°^. Unterdruck am Verteiler abgezogen. ca. 1500 rpm eingestellt. Zündung auf 8° tänzelnd bis zu 10°^(Steuerkette oder Verteilerwelle?)
    Eine runde um den Block. Gassannahme ist da. Ansonsten großer Stottern.
    Vergaser wird auf nächste Woche vertagt. Einmal mit der gläsernden reinschauen und dann nach Gehör weitermachen.

    Echt gut. Vielen Dank für die Unterstützung. Der Mini steht jetzt erstmal auf der Osna Oldies. Montag bekomme ich ihn wieder.
    Dann werden HBZ, Kupplungszylinder und die übrigen Tüv relevanten wehwehchen noch erledigt. Achso die Ventile stelle ich dann auch direkt ein.
    Cheers john

    Heizungsanschluss zusammengebastelt. Allerdings leichten Durchbrand gehabt. Ich wollte die Platte eigentlich aus 4mm machen, diese hatte ich aber leider nicht mehr vorrätig. Bei Gelegenheit werde ich eine neue zurechtschnitzen.
    Schläuche und Kühler alles soweit fertig, Thermostat getauscht und neu abgedichtet. Lenkmanschetten getauscht. Die ATS mit frischen Yokos draufgebastelt. Türen rein, Falzleisten rein. Ein bisschen noch an der Innenausstattung ergänzt.
    Soweit so gut.

    Nächsten Schritte sind noch:
    Antriebswelle links: Faltenbalg innen erneuern.
    Motor, wie oben besprochen einstellen.
    Flüssigkeiten draufgeben.
    Es fehlen noch Ölfilter + Kupferring. Maße 17 x25 mm?
    Die Bremsschläuche lecken auch leicht, da müssten auch neue Kupferringe rein. Ist das zwischen Sattel und Bremsschlauch 3/8 innen?

    Danach sollte es das wohl gewesen sein.
    Fürs erste

    Dadurch, dass der Bypassschlauch (faltenbalg) gerissen war, durfte ich die Wasserpumpe auch noch rausnehmen. Also diese gereinigt und eine neue Dichtung angefertigt und mit einem Stück Schlauch als Bypass wieder eingesetzt Leider war die Lima schon wieder drin. Naja, doppelt hält besser.
    Jetzt ist der Motorinnenraum wieder fast zusammen. Ich habe noch einen Schlauchverbinder angefertigt, damit die Heizung aus einem SPI hineinpasst. Ich hatte leider keinen dichten Wärmetauscher für eine 1000er Heizung mehr. Aber mir gefallen die beiden seitlichen Anschlüsse so ganz gut.
    Danach ging es an den Anschluss für die linke Seite. Die Tülle habe ich schon einmal drehen können. Hatte nur 1.4301 da und kein Messing. Aber ich denke es sollte wohl für die nächsten 10 Jahre halten.
    Heute Abend wird dann die Platte gemacht und das beide verschweißt und montiert. Bei dem Thermostatgehäuse fehlt noch die Dichtung, an dieser Stelle bekomme ich heute die passende Stärke an Dichtungsmaterial. Kontake sind neu gekommen und ein Ölfilter muss auch noch rein, liegt aber bereit.
    Vllt. läuft er donnerstag wieder?


    Zwei kurze Frage, ist das vom Bremslichtschalter?

    Und im unteren Bild schwirrt schon länger ein Kabel im Motorraum durch die Gegend. Es scheint rötlich zu sein. Weiß evtl. jemand wofür es gedacht ist? ich weiß, dass mal dieses Bauteil für den 4. Gang zur Emissionssenkung ausgebaut worden ist.

    Das Wochenende ist vorrüber. Einen neuen Startanlauf hat es leider nicht gegeben. Es wurden unverhofft andere Arbeiten getätigt:

    Heckscheibe eingesetzt. Vaseline und Reifenheber vom Fahrrad aus Kunststoff haben den Einbau zu einer schnellen Aktion von 10 min gemacht. Leider konnte ich den Himmel und die Seitenverkleidung der C Säule nicht ordentlich unter die Dichtung kriegen. dies muss nun nachträglich korrigiert werden.
    Seitenscheiben passten gar nicht mehr. Evtl. waren diese aus einem anderen Fahrzeug. Musste neue Löcher anfertigen. Nun sitzen sie einigermaßen. Ich bin darüber am Nachdenken, die hinteren Scharniere mit Einnietmuttern zu setzen.

    Da ich gerade am Sandstrahlen war, habe ich direkt einige Halter aus dem Motorraum mitgestrahlt und neu gelackt. Hat sich angeboten. Beim zerlegen des Heizungskreislaufes ist aufgefallen, dass der Anschluss am Zylinderkopf total weggegammelt ist. Da muss ich wohl einen neuen Anschluss fertigen, der Neupreis spricht mich nicht so an.

    Öl und Entlüftung habe ich nicht angeschlossen bzw. aufgefüllt. Das wäre sinnvoll.

    Ich werde es mal morgen so wie hier beschreiben probieren. ich hoffe das der Schließwinkelmesser, der auch Drehzahl kann, mir da die genau Drehzahl verrät.

    so ähnlich bin ich ja vorgegangen in etwa.
    ich Berichte nochmal von vorne.
    Motor 99HC20P, Baujahr unbekannt
    Verteiler 59D4,
    Vergaser SU4 mit Rebuild Kit neu aufgebaut: Neue Drosselklappenwelle und neuer Düsenstock. Unterstand auf "Werkseinstellung" gestellt.

    Startversuche, keine ordentliche Gasannahme.
    Verteiler zerlegt und gängig gemacht, Kontakte und Kondensator sind noch nicht neu, haben aber keine 3000 km runter. Ich hatte die damals erneuert. Unterdruck funktioniert, man muss aber sehr stark dran saugen.
    Verteiler wieder eingebaut. Drehzahlmesser ohne Funktion. 1500 rpm abgeschätzt und den ZZP dynamisch mit der Pistole versucht auf 8° zu stellen, Unterdruck abgeklemmt. War möglich, Unterdruck angeschlossen. Motor aus. Prozedur ein paarmal wiederholt. Ohne Unterdruck 300 Meter die Einfahrt hoch und runter gefahren. Standgas schlecht, Gasannahme schlecht. Oben rum konnte man fahren.

    Ersatzverteilergehäuse aus dem Fundus gekramt. Zerlegt, gefettet und die Kontakte und den Kondensator aus dem alten Vergaser übernommen. Kontakte auf der Werkbank auf 0,4 mm eingestellt. Einbauposition kann ja nicht falsch sein, da der Vergaser Slot außermittig ist. Also Vergaser wieder eingebaut. ZZP zum starten durch drehen ertastet. Motor startet. Ohne Unterdruck versucht auf 8° einzustellen. Leider nicht möglich. Motor bleibt nur mit etwas Choke an und läuft bei ca. 12° vor OT bei 8° Stottert er und läuft als ob er nur jeden 8. Takt Zünden würde. Drehzahlmesser immer noch ohne Funktion.

    Ich habe noch einen Schließwinkeltester. Könnte anhand dessen den Schließwinkel nochmal überprüfen.
    Meine nächste Idee wäre jetzt:
    Vergaser auf den Düsenunterstand des vorher eingebauten Vergasers einzustellen.
    Drehzahlmesser versuchen ans laufen zu bringen. Ich vermute an dieser Stelle einen Kabelbruch oder einen schlecht Kontakt. Kann ich von der Klemme an der Zündspule, weiss/schwarz ein Kabel auf den Kontakt vom Drehzahlmesser bringen?
    Schließwinkel überprüfen.
    ZZP statisch auf 8° einstellen.
    Testen?

    Wäre das somit ok oder habe ich etwas übersehen?

    Vielen Dank für den Input und die Teilnahme.

    Grüße John

    Kontakte auf 0,4 gestellt.
    Verteiler ohne Unterdruck auf die zweite Zackenspitze von oben gestellt.
    Unterdruck wieder drauf gesteckt, motor Laeuft wie auf 2 Zylindern und geht dann aus.
    Ohne Unterdruck könnte ich zwanghaft kurz fahren.

    Habe ich den Verteiler um 180 grad verdreht eingebaut??