Einlass Ventil komplett offen...

  • Hallo Gemeinde,

    ich habe eine kurze Frage zwecks voll geöffnetem Einlass Ventil. Vielleicht ist es auch ganz simpel aber ich bin da irgendwie durcheinander.

    Also, auf dem Beipackzettel der NW steht: "Inlet Full Lift @106° " das soll doch heissen, dass das Einlassventil vom Zylinder 1 bei einer Kolbenstellung von 106° vor OT voll geöffnet sein muss. Hab ich nun den Motor ein paar mal voll durchgedreht (ja, richtig rum) und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es wohl egal ist, in welcher Stellung die anderen Zylinder sind oder? Einlass von Zylinder 1 öffnet immer zum gleichen Zeitpunk (kann ja eigentlich nur) oder hab ich da irgendwie nen Knick in der Optik und sehe nicht wenn alle 4 Zylinder durch sind?

    Also konkret: Muss ich einfach nur drehen, bis das Einlassventil Zylinder 1 öffnet und bin dann automatisch im richtigen Takt, dass ich die KW auf 106° stelle und dann mittels steuerkette den vollen hub einstelle? Klingt für mich jetzt am Logischsten. OT vorher korrekt zu finden versteht sich von selbst, aber ich muss doch dann zum zeitpunkt einstellen, wenn erst beide Ventile geschlossen sind und dann beim weiter drehen das einlass ding anfängt zu öffnen... oder hab ich da meine Frage gerade selbst beantwortet?

    Wie ihr seht... Ich bin kein gelehrnter :D :D :D ;) :p aber auch nicht zu unbegabt um das hinzubekommen:rolleyes: (nur ums mal dazuzusagen)


    Viele Grüße
    (der beratungsresistente) Tobi :D

  • Schau mal bei MiniMania vorbei. Da ist das recht gut erklärt. Ich versteh einfach deine Frage nicht;)

    Frank ,beast of the east!

  • Also ich glaube die Frage war wie der Kolben des 1. Zylinders stehen muss bezüglich der Takte...

    Das ist wurscht! Kannst von mir aus 20x die KW drehen und dann auf 106° NACH OT (nicht vor OT!!) ausrichten den 1. Zylinder...

    Also bei 106° nach OT des 1. Kolbens muss das Einlassventils des 1. Kolbens voll geöffnet sein, d. h. es muss maximalen Hub bringen.... Dann die Kette auflegen!

    Gruß Alex

  • Zitat von bomb007

    Also ich glaube die Frage war wie der Kolben des 1. Zylinders stehen muss bezüglich der Takte...

    Das ist wurscht! Kannst von mir aus 20x die KW drehen und dann auf 106° NACH OT (nicht vor OT!!) ausrichten den 1. Zylinder...

    Also bei 106° nach OT des 1. Kolbens muss das Einlassventils des 1. Kolbens voll geöffnet sein, d. h. es muss maximalen Hub bringen.... Dann die Kette auflegen!

    Gruß Alex

    Ah ja, ok genau das war die Frage, welchen takt der Zylinder haben muss. Minimania hab ich auch schon durch und war auch alles soweit verständlich.
    achso, jaaa Eigentlich meinte ich ja auch nach ot... ist ja logisch, da das einlasventil ja öffnet wenn der Kolben herunterfährt, ansonsten würden die Zwei sich ja begegnen was sehr ungesund wäre ;):D aber so wird das schon klappen, ich war wie gesagt nur etwas verunsichtert wegen der Takte :confused: :soupson:

  • Naja rein von der Logik her betrachet ist es egal, weil der Kolben macht ja immer die gleiche Bewegung!
    Er ist nach einer Umdrehung wieder im OT.

    Ob ich da nun 20, 100 oder 100000 mal dran drehe... ;)

    Aber keine Angst, solche Blockierenden Denkpassagen hatte ich auch schon... :rolleyes:

  • Ja, ich hab mir das eben vorher mal angeschaut wie sich die Kipphebel verhalten in den verschiedenen Takten usw (:D), konnte es auch ne Zeitlang nachvollziehen aber irgendwie ... ;) einmal gings da auf, dann da, dann woanders :D und dann wusst ich garnix mehr. Also, werde dann morgen erstmal den OT exakt bestimmen und dann müsst ich ja nur die Nockenwelle so drehen, dass der Einlass voll offen ist (mit der Messuhr), KW auf 106° kette drauf und dann nochmal feineingestellt. Richtig?

    Ich glaub ich weis auch wo meine Frage herkam. Hatte kürzlich was gelesen wenn man den verteiler einbau, denn da ist ja der takt ganz und garnicht egal...

  • Zitat von BlackBrummer

    konnte es auch ne Zeitlang nachvollziehen aber irgendwie ... ;) einmal gings da auf, dann da, dann woanders :D und dann wusst ich garnix mehr. .........dann müsst ich ja nur die Nockenwelle so drehen, dass der Einlass voll offen ist .......... Richtig?

    ........verteiler einbau, denn da ist ja der takt ganz und garnicht egal...

    Wird schon klappen - nur Mut! Immer rein mit der Nocke, kann ja fast nix schiefgehen.;)

  • Mit dem drehen ging mir auch schon so... :D

    Aber mache das alles schön genau, den jeder Grad zählt... da kannst schön leicht Leistung verschenken.. und das wäre schade!

    Messuhr ist pflicht....

    wenn der Kopf runter ist, dann geht es besser, weil du es besser siehst...

    Ach ja, der Kolben verweilt ein paar Grad im OT... Bitte beachten!

    Gruß und Gute NAcht!

    EDIT sagt ja, beim Verteiler einbauen musste drauf achten wie rum rein!

  • Zitat von austin-mini.de

    Wird schon klappen - nur Mut! Immer rein mit der Nocke, kann ja fast nix schiefgehen.;)


    Jaja, fast :D . die Nocke ist übrigends schon drin, sogar ganz schmutzfrei und bei eingebautem Motor (dank SpezialEinlauföleintütungsmechanikTM;) ) und nochnichtmal ne Flex war nötig!.


    PS: nicht immer denken das andere nix druff haben. Wobei ich auch denke das solch eine Aktion eher nix zum lernen ist aber ich hab mir das alles dramatischer vorgestellt :confused: :D

    je nachdem wie sich das gibt, habe schon eine Spezielle Methode gelesen zum Ot die ich auch anwenden werde. Zur leistung... ich bin ja nicht auf Leistung aus, er soll nur etwas spritziger werden, aber stimmt schon denn sonst wär auch die einstellbare kette für die Katz. Ich mach das schon genau, keine Angst :D;)


    Bedanke mich schonmal und wünsch ein gutes Nächtle

  • Ich habe nochmal eine Frage, beim Beipackzettel steht ein Nockenhub 6,67mm, nun habe ich den Höchsten Punkt bestimmt und dieser ist aber bei 6,97mm.. wo kommen denn nun die 0,3mm mehr her? Ist das die Dicke des Bodens vom Stößelbecher oder sowas, kann ja eigentlich nicht sein, da dadurch ja nur der Hub umgesetzt wird? Kann mir das nicht erklären, habe mindesten 5 mal nachgemessen mit messuhr auf der Stößelstange und alle 5 messungen hatten exact das selbe ergebnis, 6,97 anstatt 6,67mm. Ich denke mittlerweile das es ein Druckfehler ist....

  • Wäre ein dünner Stößelbecherboden und der kann es auch nicht sein. Selbst wenn er 1cm dick wäre, bleibt ja der Hub gleich.

    Wo hast du gemessen? Ohne Kopf direkt im Becher, oder mit Sößel in der Bohrung..oder?

    Frank ,beast of the east!

  • Nunja, habe mit kopf drauf gemessen, messuhr hinten an den kopf dran, dann auf den stößel also mit stößel in der bohrung. Hab nur die Kipphebel nicht drauf. aber wie ichs auch mache, es sind immer 0.3mm mehr... ... komme immer wieder auf die 6,97mm... oder kann ich das einfach so hin nehmen?

  • dann is das wohl der maximale hub, ist auch nicht wichtig wie hoch der genau ist, hake es als fertigungstolleranz ab

    If you can't stand a joke, don't drive one

  • Zitat von KLAS

    dann is das wohl der maximale hub, ist auch nicht wichtig wie hoch der genau ist, hake es als fertigungstolleranz ab

    ok, ist gemacht. :D

  • Zu kontrollieren ist, ob der Nockenhub ohne 'Spiel' angegeben und gemeint ist, also nur die Nockenwelle ausserhalb ihres Systems gemessen, oder ob evtl. ein Ventilspielleerweg zu bedenken ist.
    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Zitat von BlackBrummer

    ...wie ichs auch mache, es sind immer 0.3mm mehr... ... komme immer wieder auf die 6,97mm... oder kann ich das einfach so hin nehmen?

    Wie auch Andreas Hohls schon geschrieben hat, wird vom geometrischen Nockenhub das Ventilspiel (0.30mm) abgezogen und mann erhält den effektiven Nockenhub von 6,67mm.
    Dieser Wert wiederum mit dem Übersetzungsverhältnis der Standardkipphebel (1:1,3) multipliziert, ergibt den Ventilhub von 8,67mm = etwas mehr als es serie beim "S" (8,08mm) war ;).

    Gruß, Diddi

  • Hallo, also als erstes: es hat alles geklappt, motor läuft, macht keine besonderen Geräusche, ließ sich alles wunderbar einstellen. Ventilspiel kann ich devinitiv ausschließen, denn ich habe ohne kipphebel direkt auf der Stößelstange gemessen. Beim 10. male messen bin ich dann ca. auf den wert gekommen aber auch nur ca. könnte sich um eine toleranz in der Messuhr gehandelt haben zwecks 0-Punkt festlegung. Aber warum es dann auf einmal geklappt hat weis ich auch nicht...

    der Motor läuft jedenfalls und dreht auch ohne zwischenfälle sauber hoch. Einzig was noch etwas komisch ist, ist der Leerlauf, der ist zwar konstant, also nicht sägend oder soetwas, hört sich aber etwas unruhig oder bollernd an (vielleicht verhöre ich mich auch) hab die zündung auf 8° eingestellt, hatte auch mal 10° probiert und meine, das dort der leerlauf etwas ruhiger ist sich dadurch allerdings die drehzahl etwas erhöht... mangels kenntnis über vor und nachteile dieser 8 oder 10° bin ich dann wieder zurück auf 8° da sich ein niedrigerer Wert irgendwie sicherer anhöhrt.

    Probefahrt steht noch an.

  • --Das ist offenbar mißverstanden worden. Der Hinweis zur Beachtung eines (theoretischen) Ventilspiels bezieht sich auf die Herstellerangabe.

    --Eine modifizierte Nockenwelle verlangt einen modifizierten Verteiler !

    --Modifizierte Verteiler haben in aller Regel deutlich abweichende Grundeinstellungen.

    --Ein steigender Leerlauf ist ja zunächst ein Zeichen, daß der Motor sich wohler fühlt ! Somit (etwas Karrikatur) den Leerlauf über die Zündung 'einzustellen' ist sicher nicht richtig.

    --Wenn der Motor 'frisch' gemacht ist, dann ist ein zu früher Zündzeitpunkt deutlich weniger kritisch als ein zu später !

    --Evtl. ist ein leicht 'rhytmisch', also stoßweise, arbeitender Leerlauf eine Folge der Ventilüberscheidungen.

    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Hallo,

    ja, das habe ich dann etwas missverstanden mit dem Ventilspiel. Verteiler ist ein Angepasster Aldon Yellow ohne Unterdruck. Der Anschluss am vergaser wurde natürlich zugemacht. Motor ist nicht frisch "gemacht", wurde nur mt MD266, Verteiler, Neuen Stößelbechern mit Ölbohrung und Einstellbarer Duplex Kette ausgestattet. Richtiges Timing hat die NW auch, da ich auch dieses min. 5 mal das volle Program gemessen habe (habe nicht mitgezählt aber war schon einige male).

    Habe ihn jetzt auf 10° bei 1500rpm eingestellt. Beim Kaltstart rumpelt er noch etwas (Springt auch sofort an, nach 1 bis 2 Anlasserumdrehungen) aber fängt sich dann langsam (War aber mein ich vorher auch schon so). Hört sich sehr genau nach "Evtl. ist ein leicht 'rhytmisch', also stoßweise, arbeitender Leerlauf eine Folge der Ventilüberscheidungen" an, war gestern auch, und wenn er denn warm ist, ist der rhytmus weg.

    Es sollte auch keineswegs heißen das ich mit der Zündung den Leerlauf einstelle... um gottes willen... mir war nur aufgefallen, das sich eben die drehzahl etwas erhöht wenn man richtung "früh" geht.


    EDIT: oder sollte ich die zündung so einstellen, wie er sich am "gesundesten" anhöhrt und dann einfach den leerlauf am vergaser normal korrigieren? Er läuft nämlich auch bei 12° recht gut.... bin wie gesagt noch nicht gefahren was ich aber gleich nachhole

  • Die Zündeinstellung ist abhängig von der Art der Nockenwelle und der Verdichtung !

    Es scheint recht sicher, daß die gegenwärtig noch etwas spät ist.
    Tatsächlich muß die korrekte Zündeinstellung ermittelt werden durch Leistungstests.

    Andreas Hohls
    P.S.: Und als zukünftigen Tip rate ich, bei der Bestellung solcher Tuningkomponenten immer gleich den Verkäufer zu fragen, was zu beachten ist. Das kann sonst leicht nach hinten losgehen. Zum Beispiel bei 'frischen' Motoren übrigens, die dann in 'Nullkommanix' einen Kolbenklemmer haben können.

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