• diese Woche ging es am MINI weiter, aber nur Rückschläge. Mist, gerade mit der Karrosserie wollte ich doch bald so weit sein. Die Lüftung auf der Fahrerseit ist blechmäßig ja schon okay, jetzt solle es an die Beifahrerseite gehen. Da waren alle vier Gewinde für den Lüftungsdurchgang hin. Zunächst war einfach M6 bohren und schneiden angedacht. Da kommt man aber mit meinem Windeisen nicht hin. Also hinten weggetrennt und neu einschweißt. Mit dem Dremel geht das nicht, da fliegen einem die Scheiben nur so um die Ohren, mit der normalen Flex ist auch nicht so doll ma sitzt bei der Arbeit im Radhaus und es funkt doch gewaltig. Zudem habe ich die Bedenken 1) die Trennscheibe fliegt mir um die Ohren und 2) ich flexe das Blech durch. Mal sehen, wie ich das Problem löse. Mittwoch war dann auch MINI-Tag auch MIST gelaufen. Ich habe den alten Nebenrahmen mal aus der Ecke geholt und wollte den mal "probehalten", Auch schlecht und selbstgemacht. Die Bohrungen im Schweller auf der Fahrerseite waren okay, aber rostig. Die im neu einzuschweissenden Schwellerende Beifahrerseite voll mit Farbe. Da wollte ich besonders clever sein. Schraube genommen, eingedreht, ging ziemlich schwer. Klar: Rost und Farbe, das ist so. Gehört nicht so, als ich am Mittwoch meine neuen Schrauben eindrehen wollte, gingen die nicht. Wenn man meine Eindrehschrauben und die neuen nebeneinander legt, sieht man es: unterschiedliche Gewinde! Super, aus Faulheit und Dummheit alle vier Gewinde der Gewinde vereiert. Einfachste Lösung wäre einfach Schrauben mit dem "neuen" Gewinde benutzen, doch die sind ja nicht Original MINI, die wird es auch beim Teilehändler kaum geben, zumal in der richtigen Länge. Dann muss ich das Gewinde kennen. Einfach wäre mit den Musterschrauben zu einem Händller, der Zoll-Schrauben hat. ABER: Der Laden, der bei uns Zöllige Schrauben verkauft hat vor 14 Tagen zu gemacht. Insolvenz ist angemeldet. Naja, das gibt wohl einige Bonus-Bastelstunden. Bis damnächst und Gruß aus Mainz René

  • So, die letzte Woche nur "Theorie" für meinen MINI. Die Gewinde sollten gleich sein. 5/16 UNF. Einen Gewindebohrer bekomme ich leihweise und jemand professionelles schneidet. Wird doch, aber erst nächste Woche. Zum Ausgleich war dann "Gastschrauben". Ein Bekannter war mit seinem Knightsbridge da, der wollte seine Zugstreben gewechselt haben und die Hilos höhe. Zugstreben ging ja recht gut, nur HILOs war nichts, die Adapter für die Radmuttern waren weg. Insgesamt war es dann eher vergnügliches lockeres Feierabendschrauben. Vielen Dank an HOT und Arick für die Unterstützung live bzw. mit Rat in dieser Woche. Achja, und Zeit ist Geld, ich habe mir eine Sandstrahlkabine gekauft, im örtlichen Großmarkt reduziert, für nur 88,- EUR, sieht gut aus. Bis demnächstund Gruß aus Mainz René

  • heute ging es bei mir weiter. Zwar wieder nur langsam, aber okay. Zunächst habe ich den alten hinteren Hilfsrahmen montiert und war überglücklich. Alles paßt. Die Löcher "hinten" mußte ich zwar etwas nachbohren, aber okay. Hier wieder einmal vielen Dank an HOT, der mir im Heck und Blechbereich gut weitergeholfen hat. Dann Rahmen wieder ausgebaut und mich an den Ausbau der Trompeten gemacht.
    Nach den Tipps unter Fahrwerk ist das auch gelungen. Allerdings sind jetzt noch die Gummis mit den Trompeten verbacken (Die Engländer sind schon genial - wie man Gummi und Alu so fest und dauerhaft zusammenkriegt). Ein Loch um die Knuckles aus den Trompeten rauszukriegen ist da auch nicht, mal sehen. Vermutlich nehme ich die Dinger nach Wöllstadt mit, wenn ich morgen nicht weiterkomme. Bis dann und Gruß aus Mainz René

  • Mittwoch hatte ich frei und wieder MINI-Tag. Zunächst habe ich mich an die Trompeten gemacht, eine lief alles super, Loch gebohrt, einmal mit dem Hammer, zack Knuckle draussen. Gummi auch ein Paar Schläge, ruck-zuck erledigt. Die andere ist wiederspenstig. Da weicht alles noch mit Caramba ein. Dann ging es wieder ans Heck. Das geht irgend wie nicht vorwärts, aber das sollte doch bis abends zu schaffen sein. Zunächst ein Stück vom Kofferraumboden herausgetrennt und eingeflickt (auf Stoss geschweißt) dann die Versteifung am rechten Radkasten und den Riss am Batteriekasten verschweißt. Zwischendrin immer mal was grundiert z.B. den später unsichtbaren Bereich der Heckschürze und den Abschluss der Radkästen. Sah alles super aus. Bis ich Besuch bekam. Dem ging es wie mir, meine Schweißpunkte und Nähte werden immer schöner (realtiv). Ganz toll fanden wir die Schweißpunkte an der Versteifung. Bis zu der Frage: wie wird sowas auf Festigkeit geprüft? Ich sagte: Fester Schlag mit dem Hammer bzw. mit dem Schraubendreher popeln. Demonstrativ popelte ich an der Versteifung. Und mich traf der Schlag, die Seite zum Rücklicht hin nur angepappt! Ich konnte die Lasche anheben! Daraufhin bin ich zu dem freundlichen Nachbarn, der sich als Schweißprofi geoutet hat und Hilfe angeboten hat. Ergebnis der Fehleranalyse: Ich habe zum Lochpunktschweissen die Bohrungen zu klein gemacht und zudem das Loch von aussen nach innen geschweißt. Dadurch wurde nur das obere Blech warm, die Glut legte sich schön in das warme Blech, das untere Bleche wurde nicht ausreichend warm und es wurde keine Verbindung hergestellt. Dann hat er noch so ein wenig was zum besten zu meinen sonstigen Schweisspunkten im Kofferraum gegeben.... Insgesamt genug Stoff für einen kleinen Schweißnachhilfe Beitrag im Blog. Der kommt am Wochenende nach. Mit weiteren Verzögerungen und Grüßen aus Mainz René (der künftig alle seine Schweissungen prüft) :( Achja, Heckschürze ist noch nicht dran.

  • ...kuck

    Zitat

    Zunächst habe ich mich an die Trompeten gemacht, eine lief alles super, Loch gebohrt, einmal mit dem Hammer, zack Knuckle draussen. Gummi auch ein Paar Schläge, ruck-zuck erledigt.

    weiter so!! die andere trompete wird sicher auch kapitulieren...:D :cool:

    Gruss Andy
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    Mini, you only get what you make of it!!!
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    Erfahrung lässt sich nicht "downloaden"!!!!!!!
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    "Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht" Aristoteles

  • Genau! ;) Vielen dank für Deinen Tipp. Da ich ja nur einmal die Woche am Auto abeite, hat das Caramba ja genug Zeit zum wirken. Das wird. Nachricht wie es geklappt hat kommt. Bestimmt. Gruß aus aus Mainz René

  • so, zu den Trompeten habe ich etwas in Blog gestellt und auch einen "kleinen Schweißkurs" zum Missgeschick mit der Verstärkungslasche Kofferraumboden/Radhaus habe ich eingefügt. In Anbetracht der Bilder einiger Schweißnähnte hier im Blog vielleicht hilfreich und vielleicht auch genau wie für mich Anstoss zum Nachdenken. Gruß aus Mainz René

  • Zitat von Harleyherbert

    In Anbetracht der Bilder einiger Schweißnähnte hier im Blog vielleicht hilfreich und vielleicht auch genau wie für mich Anstoss zum Nachdenken. Gruß aus Mainz René

    Hallo René,

    wie sagte doch der Karosseriebauer, als ich fast noch ein kleiner Kerle war: "Mach bloß die Löcher nicht zu klein, 7mm sind optimal".
    Bleibt ja nicht viel hängen bei mir, aber das hab ich mir gemerkt;) .
    Deshalb hab ich dann auch keine Absetz-Lochzange gekauft, die gibt es nur mit um die 5mm-Löcher. Ist zwar mehr Arbeit, größer zu bohren, aber wenns hält?

    Hast wieder schön beschrieben, kann nie schaden, sich das mal anzuschauen;) .
    Ziehs voll durch.

    Gruß

    Rüdiger
    http://www.mini16v.de

    PS: Schade, dass ich Dich in Wöllstadt nicht gesehen habe. Hätten wir etwas fach"simpeln":D können.

  • Oh, auch schade, ich hätte gerne einige Leute mehr live kennen gelernt. Ich wäre da für die Einrichtung eines "Projektstammtisches". Mit dem Durchziehen bin ich dran. Ich habe eventuell sogar ein Folgeprojekt. B39 sage ich. Bis dann und Gruß René

  • Hallo, gestern war "Vespatag", trotzdem bis zum Eintreffen der Gäste war ja Zeit. Die eine Trompete hatte ich ja kopfüber im Schraubstock deponiert und da jetzt eine Woche abhängen lassen. Schon als ich in die Garage kam, war der Erfolg unübersehbar. An der Naht zwischen Knuckle und Trompete hatte sich eine feuchte Stelle gebildet. Klarer Fall, CARAMBA war durchgezogen. Dann wie bei der ersten Trompete, wie gehabt locker. Ich bin froh, das es ohne Gewalt ging. Gruß aus Mainz René

  • In letzter Zeit war mehr Zweirad denn MINI angesagt, aber trotzdem, es ging weiter. Irgendwann soll das mit dem Heck ja werden. Vorab, die Heckschürze ist dran. Halb zumindest. Aber, der Reihe nach, zunächst habe ich mit den "schlechten" Schweißpunkten gewidmet. Die zunächst wegflext, dann kam das Problem. Das Schweißmaterial ist härter als das normale Blech, zum erneuten Lochpunkten sollten Löcher gebohrt werden. Logisch: der Bohrer "lief weg". Nach mehreren Versuchen kam die Erleuchtung: mein Schweißpunktausfräser. Gab zwar jetzt Riesenlöcher, aber okay. Sicherheitshalber habe ich auch die Fahrerseite kontrolliert, da war auch nachsitzen angesagt. Das hat schon einige Selbstzweifel ausgelöst. Den Kofferraumboden habe ich gründlich entrostet und grundiert, die Heckschürze und die Hohlräume unter den Radkästen habe ich "bearbeitet", die Heckschürze und den Falz zum Punktschweißen vorbereitet...das sollte diesmal alles doch besser werden. Und halten. Da habe ich insgesamt grob 8 Stunden investiert, zwar viel, aber zu Recht. Zum ersten Mal wirklich super zufrieden!!! Die Heckschürze ist im gesamten Falzbereich ORDENTLICH gepunktet. Puh, sieht gut aus. Bilder habe ich gemacht, bei Gelegenheit stelle ich die ein. Zudem habe ich einen K&N Filter, der zum Saubermachen ansteht, da will ich vielleicht auch was einstellen. Demnächst mehr und Gruß aus Mainz René

  • wie gesagt, habe ich viele Bilder zu meiner Heckschürze gemacht. Jetzt habe ich auch dazu die entsprechenden Bilder in meinen Blog gestellt und freigeschaltet sind die auch. Ob ich eine Serie zum Reinigen des K&N Filters mache, hängt von der Resonanz ab, die ist ziemlich gering, obwohl das meines Erachtens interessant wäre. Viel Spaß mit den Bildern im Blog und vielen Dank an alle "Schweißlehrer" hier aus dem Forum (und in meiner Nachbarschaft) Gruß aus Mainz René

  • so, auch in den letzten Tagen habe ich etwas am MINI gemacht, aber nur zweimal und jeweils kurz. Nachdem die Heckschürze nur im Bereich verschweißt ist, habe ich zum Xten Mal das Scharnierblech probemontiert. Paßt wirklich gut. Die Spaltmasse am Kofferdeckel sind okay, sagen wir 3+. Nachdengeln muss ich nicht oder nur gering. Jetzt wieder alles auseinander und die Punkte für das Schweissen demnächst vorbereiten. Eine neue Digicam mußte auch her, die alte macht schlapp (leider), Für das Scharnierblech mache ich wieder Bilder und es gibt auch dann einen schönen Beitrag im Blog...aber später. Bis dann und Gruß aus Mainz René

  • Nachdem ich mir eine neue Digicam geleistet habe, mußte ich doch Bilder machen. Bilder von der Anprobe Scharnierblech und Kofferraumdeckel sind eingestellt und freigeschaltet. Ich bin ziemlich zufrieden. Zwar muss alles zum endgültigen Verschweißen wieder auseinander, aber ich denke das bekomme ich auch so verschweißt. Bis demnächst und Gruß aus Mainz René

  • es war Mopedpause. 1Woche Alpenpässe, Ital. Seen, Schweizer Seen, Route de crete. Toll. Aber das ist hier ja nicht das Thema. Mit dem MINI habe ich natürlich auch weiter gemacht. Aber immer nur kurz und "unsichtbaren" Kleinkram. Das Scharnierblech ist wieder demontiert, jetzt werden Schweißvorbereitungen dafür getroffen. Löcher vorgebohrt, an den Punkten entlackt, usw,usw. Langeweilig und zeitraubend. So habe ich jetzt VIER!!! Stunden zugebracht und der erste Schweißpunkt ist noch weit. Dann drücken auch noch andere Projekte, der Käfer meines Freundes ruft, der soll Hochzeitskutsche werden, aber die Pferde haben schlapp gemacht. Die soll ich wiederbeleben. Dann geht es weiter, Nachricht kommt. Bis dann und Gruß aus Mainz René

  • Gestern war Bonus-Tag. Endlich ist die Scharnierleiste dran. Die Schweißpunkte werden immer besser. So richtig dran ist sie aber nun doch nicht. Verschweißt habe ich den Teil unter der Kofferraumöffnung bis so ca. Mitte Lampenlöcher. Da tauchen zwei Probleme auf: 1) ich habe nicht so schön passend herausgetrennt, teilweise überlappen die Bleche, teilweise ist der Spalt zu groß. Doof nach so viel Anpasserei...2) auf der Fahrerseite ist das (alte) Blech durch den Rost unterhalb der Lampe so dünn, das es "wegbrennt". Daher erstmal Pause gemacht und beim nächsten Mal mit neuen Nerven und Mut geht es weiter. Ich werde mir wohl ein paar Kupferstreifen zuschneiden müssen. Dann mehr. Bis dahin Grüße aus Mainz René

  • gestern war Basteltag. Ich habe einem Freund "einen Basteltag geschenkt". Der hat einen 68iger Käfer. Da sollte was am Motor gemacht werden. Das lief anders als erwartet, näheres dazu siehe hier unter "Motor". Ist zwar nicht MINI, hat aber für mich eine entscheidende Erkenntnis gebracht, egal für welchen meiner drei Motoren ich mich entscheide, er wird auf jeden Fall vorher geöffnet, einfach rein kommt da nix. Bis dahin dauert es aber noch etwas. Gruß aus Mainz René

  • und auch heute war MINI-Tag. Nachdem das Scharnierblech grob dran war, sollten die Nähte unter den Lampenöffnungen durchgepunktet werden. Und ganz komisch: auf der Fahrerseite ging es für meine Verhältnisse ganz gut, auf der Beifahrer lief gar nichts. Sah da aus wie ohne Gas. Völlig verwirrend: ein Punkt links okay, rechts voll daneben...wieder links okay, rechts dafür wieder daneben. Was tun? Zum Glück gibt es in der Nachbarschaft professionelle Hilfe, also hin und um Rat. Antwort: Zu windig! Der Wind bläst das Gas weg! Unabhängig vom Rat hat mir der Nachbar dann gleich auch die Nähte geschweißt! Toll, und Bilder dazu gibt es im Blog. Gruß aus Mainz René (der noch viel mehr üben muss)

  • Ich wünschte ich könnte das auch alles selber an meinem Mini machen , bei mir sind es nun nur noch 3 Kleinigkeiten die ich machen muss aber ich kann es nciht :( *schnief* Will ihn nun doch behalten und was ganz besonderes draus machen :)

  • Hallo BasTen...drei kleine Dinge und was besonderes??? Der MINI ist ja ein Kind der 50iger Jahre und mit etwas Talent und Schrauberverstand gut in den Griff zu bekommen. (gilt zumindest für die 1000er Vergaser) Ich habe z.B. KEINE handwerkliche Ausbildung, alles merh oder minder selbst beigebracht oder wie meine Oma zu sagen pflegt "mit den Augen gestohlen". Wenn bei Dir "nur Kleinigkeiten" anstehen, nur Mut. Ideale Basis ist z.B. anhand der Betriebsanleitung einmal (unter Aufsicht) eine Inspektion versuchen. Platz, Werkzeug und ein gewisses Schrauberkönnen sollte allerdings vorhanden sein. Ein Spezi von mir hat es z.B. gar nicht drauf, das weiß der, der muß irgendwas in der Richtung gar nicht erst probieren...ansonsten nur Mut. Und Profil ergänzen...dann gibt es auch Gute Ratschläge. Bis dann und Gruß aus Mainz René

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