Diplomarbeit Mini Cabrioumbau

  • Hallöchen,

    da sich mein Studium langsam und endlich mal dem Ende nähert muss ich mir langsam mal Gedanken über mein Diplomarbeitsthema machen.
    Ich dachte mir da etwas in die Richtung

    Nachträgliche Cabrioumbauten am Beispiel eines Mini´s

    Natürlich kann ich dabei ein gewisses Eigeninteresse nicht von der Hand weisen. :)
    Sicherlich weiß ich das es da diverse Firmen gibt die sowas professionell machen, aber
    a) bezweifel ich das die ihre Tipps und Trick und vorallem Baupläne so einfach weitergeben und
    b) sollte eine Diplomarbeit ja einen gewissen Eigenanteil an Arbeit aufweisen

    Dachte mir das ich zuerst einmal eine Übersicht aller möglichen und bereits bestehender Cabrioumbauten erstelle, sprich Werkscabrio, Erdbeerkörbchen, Speedster, Hardtop und was es nicht sonst noch so alles gibt.
    Danach Berechnungen über Steifigkeit, Werkstoffverhalten etc..
    danach ein Teil mit konstruktiven Angaben und Zeichnungen und danach eventuell Dokumentation eines eben solchen Projektes das nach meinen Vorgaben hergestellt wurde.

    Allerdings treten dabei folgende Probleme auf
    1.) Ich habe bis jetzt nur spärliche Informationen von Cabrioumbauten und Modellen. Wäre euch sehr dankbar wenn ihr alles was ihr an Infomaterial wie z.B. Fotos, Dokumentationen und Erfahrungsberichten an delahein@hotmail.com senden könntet

    2.) Habe noch keinen Professor gefunden der die Diplomarbeit betreut brauche also ein paar überzeugende Argumente

    3.) Die Realisierung des Projektes
    Theoretisch ist es möglich eine konstruktive/ theoretische DA abzugeben ohne den praktischen Beweis der Funktionalität bzw Stabilität darzulegen. Realistisch gesehen sinken damit aber die Chancen einer 1,0 gegen null.
    Da mir der Platz und das Geld fehlen das zu realisieren wäre es interessant jemand zu finden der einen Mini in einem relativ kurzem Zeitraum (ca halbes Jahr) zum Cabrio umbauen möchte, das Geld hat das ganze in diesem Zeitraum zu finanzieren und sich dabei von mir auch noch reinpfuschen lässt
    bzw mir wertvolle praktische Tipps gibt, durch z.B langjährige Erfahrung.

    Nunja, das ganze wie gesagt erstmal nur ein Hirngespinnst da noch kein Prof gefunden.
    Überzeugungsmaterial bitte an oben genannte Email- Adresse
    PS ( Alle Quellen, werden dankend erwähnt und erhalten wenn was brauchbares dabei rauskommt natürlich einen Abzug der DA)

  • vielleicht verrätst du uns auch, was du studierst...? ;)

    Fips auf der Pirsch! 109.gif ACHTUNG: Gefährliches Halbwissen!

    RiP Fips 1974 - 2010...unvergessen


  • Alle Achtung...8tes Semester mit 24 Jahren...

    Oder bist Du jemand, der um Zivildienst und Bundeswehr herumgekommen ist?

    Wenn euer Studium so läuft, wie bei uns (Elektrotechnik), dann müsstest Du theoretisch noch eine Studienarbeit machen, ein Praxissemester (9tes) und im 10ten die Diplomarbeit..in der Zeit lässt sich doch bestimmt was finden - vor allem in der Firma aus dem Industriepraktikum...manchmal vergeben die auch Dipl-Arbeiten in Verbindung mit Geld.

    Wenn Du E-Techniker & auf der Suche nach eine Diplomarbeit wärst, hätte ich Dir die Verbesserung/ Überarbeitung der gesamten Elektrik/ Elektronik vom Mini vorgeschlagen - dieses Thema gäbe dann auf jeden Fall auch ausreichend Forschungsstoff (man beachte das Wort "Forschung" ;) )

  • nunja, da ich Angehörige des weiblichen Geschlechts bin ist der Wehrdienst für mich in der Tat entfallen...
    Wenn ich nicht so rumgetrödelt hätte wäre ich sogar schon letzten Sommer fertig gewesen mit studieren. Aber nunja... das Studentenlebn ist einfach zu schön.... ;)

    Mit 24 fertig studiert ist aber gar nix so besonderes.
    Habe Realschule gemacht, mit 16 ne Ausbildung zur Technischen Zeichnerin bei Airbus, mit 19 Fachabi nachgeholt und mit 20 angefangen zu studieren in Bremen an der FH, mit 21 die FH gewechselt nach Dortmund und hätte ich am Anfang mal weniger gefeiert müsste ich jetzt nicht noch zwei Semester hinten dran hängen. An der FH dauert das Studium nur 8 Semester. In vier Wochen schreibe ich die letzten Scheine, ab August fange ich Praxissemester bei Mercedes an (Produktionsplanung und Materialfluss) und danach kommt nur noch besagte Diplomarbeit.
    Zur Zeit gehe ich davon aus das ich die, (gegen Bezahlung), bei Mercedes machen könnte... was ja sicher nicht das schlechteste wäre... allerdings ob das genauso interessant ist steht auf einem anderen Blatt.

    E-Technik.... mhm.. bin ich froh das ich den Schein gerade eben mal mit 4,0 bestanden habe.. ist leider nicht so mein Fachgebiet obwohl es schon interessant sein kann...

  • Ein paar Denkanstöße zum genannten Vorhaben 'Diplomarbeit'.

    --Es könnte für den betreuenden Professor wenig begeisternd klingen, wenn der Inhalt der Arbeit in der Praxis bereits mehrfach realisiert wurde.

    Dann bedürfte es wohl schon schlagender Argumente in Bezug auf die Nachteile bestehender Systeme und der Genialität des eigenen Vorhabens.
    Das könnte schwer sein.

    --Weiterhin könnte es schwer sein, einen Menschen zu finden, der dieses Paket schultern will:Eigenen MINI unter Zeitdruck zu eigenen Kosten umbauen und sich von 3. Person hineinreden lassen.
    Da zudem räumliche Nähe sehr vorteilhaft wäre, sehr schwer zu realisieren.

    --Evtl. aber könnte man jemanden finden, der etwas Neues bekommt als Resultat seiner Mitarbeit und dann auch noch mit TÜV Segen.

    Eine nämlich bisher so gut wie nirgends anzutreffende Variante ist ein Cabrio mit einem funktionierenden und gefälligen Hardtop.
    Cabrio im Sommer mit Klappdach und zur übrigen Zeit mit Hardtop und damit als reelles Allwetterfahrzeug.

    --Das spräche den an, der den MINI ganzjährig nutzt und trotzdem ein Cabrio wollte und damit das fertige Cabrio schon hat. Der wäre erpicht mitzumachen.

    --Die Schwierigkeit läge zum Beispiel in
    a) Erhalt der minitypischen Optik einer Limousine, wenn das Hardtop aufsitzt.
    b) Funktionale Verschlußmechanik für die 1-Mann/Frau(?) -- Bedienung.
    c) Der Frage, ob das geklappte Verdeck beim Hardtopsystem komplett demontiert werden muß vor dem Aufsatz des 'Tops', oder unter dem 'Top' einfach verschwindet.
    d) Der Entwicklung eines guten/genialen Stand- oder Wandständers, welcher das 'Top' aufnehmen kann und bei Nichtbedarf zusammengeklappt 'verschwindet'

    --Mögliches Thema wäre also ('Hosentaschenformulierung' und nur sinngemäß gemeint):

    "Entwicklung und Realisierung eines Hardttops für Cabrio-MINIs am Beispiel des Systems Cabrio-Dünnebacke"

    Und wenn's funktioniert und der Markt es annimmt, wäre hinterher noch ein wenig des Studiengeldes verdienbar .

    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Hallo
    Soweit ich weis ist das Schweiboe Gutachten das Ergebnis einer Diplomarbeit .

  • Die Idee von Andreas Hohls halte ich für extrem gut!!!
    Und wenn Volker dir seine Hilfe anbietet, nimm sie auf jeden Fall wahr! Dürfte extrem schwierig werden, einen besseren Karosserie Spezi für den Mini im Ruhrpott zu finden...

    Würd ja sogar meinen Mini zur Verfügung stellen, aber mir fehlt das Geld für den Umbau... :(

    Gruß Sascha

    44:75:20:62:69:73:74:20:64:65:66:69:6e:69:74:69:76:20:65:69:6e:20:4e:65:72:64:21

  • ...Ich muß hier leider großartig enttäuschen. Der Karosseriebaumeister Mengers aus Oldenburg hat bereits vor Jahren einen Mini mit Hardtop konstruiert, damit er seine Cabriominis besser als "Ganzjahreswagen" verkaufen kann. Bei "Auflage" sehen selbige wirklich wie ein normaler Mini aus. Allerdings sind diese Minis mit Hardtop den gewöhnlichen Mini Mengers Preisen angeglichen :) ...sprich für einen Schrauber kaum bezahlbar, für einen Börsenmakler mit gelangweilter Frau jedoch Peanuts. Auch wenn das jetzt hier nicht direkt hingehört, aber die Arbeit dieses Mannes ist wirklich sehr sehr sauber. Die Karosseriearbeiten wirklich ein Traum. Ein Hardtop im original Mini Look mit Versenkung zu konstruieren ist leider natürlich aus platzgründen nicht möglich. Leider. Aber ich denke eine zweisitziges Hardtop z.B. a la Mini-Mengers wäre durchaus als "SLK" Variante machbar.

    ....so long Gianni

    GP Engineering
    Ingenieurbüro

  • So groß ist die Enttäuschung nicht, da bekannt ist, daß es Hardtop-Lösungen gibt.
    Deshalb die Formulierung 'funktionierende' Lösungen 'so gut wie keine'.

    Zum 'Funktionieren' gehört allerdings, daß der Kaufpreis bezahlbar sein muß.
    Wenn ein Produkt so obszön viel Geld kostet, daß die anzusprechende Klientel finanziell garnicht gemeint sein kann, dann 'funktioniert' es nämlich kaufmännisch nicht und ist ein theoretisches Angebot.

    Das allerdings wäre Gegenstand der Eingangsbeschreibung des Themas, daß Lösungen zu finden sind, die 'funktionieren' und zwar technisch in der Bedienung, technisch in der Funktion, technisch in der Lagerung und finanziell, weil nicht am Markt vorbei.

    Die angesprochene Problematik des sehr hohen Preises in Oldenburg war durchaus bekannt, blieb jedoch unerwähnt um nur zur Sache zu sprechen und nicht eine Firmenbewertung einfließen zu lassen.

    In diesem Sinne wäre also das Thema durchaus noch machbar.

    Selbstverständlich aber nur ein Denkanstoß, wie eingangs gesagt.

    P.S.: Und da es sich bei der ausführenden Person um eine Frau handelt, wäre der Aspekt der handlichen Bedienbarkeit auch für nicht muckibudengestylte Mannspersonen und Frauen umso interessanter.

    Andreas Hohls

    Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.

  • Also die Denkanstöße ala SLK oder Peugot CC gefallen mir schon sehr gut.

    Wäre doch sehr schön wenn wenn man schön gemütlich auf dem Fahrersitz sitzt, einen Knopf am Amaturenbrett bedient und das Hardtopdach fährt ein Stückchen vertikal nach oben, faltet sich zusammen und verschwindet senkrecht in einem Spalt zwischen (wahrscheinlich aus Platzgründen nicht mehr vorhandener Rücksitzbank) und Kofferraum.
    Wahrscheinlich wäre der Mini dann allerdings, na sagen wir mal eine Speedster-Variante. Vielleicht könnte man es ja auch so konstruieren das das ein Teil des Daches den ganzen Mechanismus abdeckt, so das man nicht zusätlich noch ein Persenning oder ähnlichen Abdeckkram drüber machen muss.
    Werde nachher in der Vorlesung mal ein paar Skizzen dazu erstellen.

    Sicherlich ist es logisch das ich nicht einfach das Dach abschneiden kann, Verdeckgestänge rein, Stoff mit Plastikfenstern drüber (und im Winter das abgeschnittene Dach wieder drufklipsen) und fertig ist die Diplomarbeit... weil wie gesagt es ja schon sowas gibt. Also wäre der konstruktive Grundgedankeneigenanteil ja gleich null.
    Aber so ein schönes elektrisches Hardtop....
    Natürlich muss die klassische Silhouette erhalten bleiben

    Zum kaufmänischen Hintergrund...mmhmm.. also das ist mit Sicherheit ein nicht zu verachtender Aspekt, wobei ich sagen muss das ich auch schon mehrere unwirtschaftlich DA´s gesehen habe, die nach ihrer Vollendung sang und klanglos in irgendwelchen Schubladen verschwunden sind eben aus diesem Grunde, und trozdem gut benotet worden sind. Ich werde ja eine Technische Arbeit schreiben, für´s wirtschaftliche gibbet ja andere Studiengänge.
    Werde mich aber bemühen das ganze wirtschaftlich zu halten, weil wie gesagt, vielleicht läst sich damit ja die ein oder andere Mark verdienen.

    Hat jemand Bilder für mich von diesem Mengers Hardtop?
    Ist doch soweit ich informiert bin einfach nur das das abgeschnittene Dach ohne Faltfunktion oder???

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